Auf meinem Netbook, das ich hauptsächlich in der Uni benutze, läuft aktuell ein Ubuntu natty mit KDE. Bekannterweise hat KDE nicht die geringsten Anforderungen an die Hardware, um richtig performant zu laufen. Dementsprechend benötigt es auf meinem Netbook, das von einem Intel Atom angetrieben wird, einige Zeit bis es hochgefahren ist und fühlt sich dann auch in der Bedienung nicht ganz “smooth” an.
Mit Ubuntu 11.10, das vor einigen Tagen freigegeben wurde, ist nun auch Lubuntu offiziell dabei. Lubuntu verwendet LXDE als Shell und richtet sich vor allem an PCs mit älterer Hardware und eben auch an Netbooks.
Um Lubuntu auf dem Netbook zu testen, habe ich das CD-Image auf einen USB-Stick gebannt. Das Image lädt man sich am besten per Torrent.
Bereits direkt vom USB-Stick läuft Lubuntu sehr schnell. Kein Vergleich zu vorher mit KDE.
Was gleich noch positiv aufgefallen ist: Direkt beim Start hat sich ein Assistent für die Einrichtung des integrierten UMTS-Modems geöffnet. Schnell PIN eingegeben, Provider ausgewählt und schon klappte die Verbindung. Einfacher geht es nicht. Als Standardbrowser kommt im Übrigen Chromium zum Einsatz, den ich auch sonst verwende.
Ich werde Lubuntu noch ein wenig testen und dann wahrscheinlich fest installieren. Der erste Eindruck ist durchweg positiv.
Hier noch zwei Screenshots (da ich selber noch keine gemacht habe, habe ich mir die Screenshots einfach mal von Gambaru.de geliehen).
