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S/MIME in Thunderbird einrichten

Vor kurzem bin ich bei t3n auf einen Artikel zum Thema Mail-Verschlüsselung mit S/MIME gestossen. Ich habe diesen Artikel als Anlass genommen, mich auch einmal damit zu befassen. Eine sehr ausführliche Anleitung zur Einrichtung der Verschlüsselung mit S/MIME in Thunderbird ist im deutschen Thunderbird Wiki zu finden. Ein Zertifikat für die Verschlüsselung ist schnell bei StartSSL erstellt.

Ich schreibe diesen Post als Reminder, da ich ein Problem mit den Zertifikaten hatte. Thunderbird spuckte mir beim Senden einer Mail immer die folgende Fehlermeldung aus:

Senden der Nachricht fehlgeschlagen. Kann Nachricht nicht signieren. Bitte überprüfen Sie, ob die Zertifikate, die für dieses Konto in den Konten-Einstellungen angegeben sind, gültig und vertrauenswürdig sind.

Den Fehler konnte ich damit beheben, dass ich das Class 1-Zertifikat von StartSSL in Thunderbird importierte und das Vertrauen aussprach. Das Class 1-Zertifikat von StartSSL gibt es auf deren Seite unter StartCom CA Certificates und trägt die Bezeichnung Class 1 Intermediate Client CA. Die PEM-Datei wird einfach im Zertifikat-Manager unter Zertifizierungsstellen importiert. Im Anschluss klappt auch der verschlüsselte und/oder signierte Mailversand.

Tiny Tiny RSS als Alternative zum Google Reader

Wie sicher inzwischen jeder mitbekommen hat, gab Google vor ein paar Tagen bekannt, den Google Reader per 01. Juli 2013 einzustellen. Da der Reader seit einigen Jahren zu einem meiner täglichen Begleiter gehört, habe ich mich nach einer Alternative umgeschaut. Dabei bin ich unter anderem auf Tiny Tiny RSS gestossen. Wichtig war für mich, dass der aktuelle Stand zwischen mehreren Geräten synchronisiert wird. Ich konsumiere meine Feeds an verschiedenen PCs sowie Handy und Tablet.

Tiny Tiny RSS ist ein open source RSS-Feed-Reader, der auf einem eigenen Webspace installiert werden kann. Die funktionsweise und das Layout ist dem Google Reader sehr ähnlich. Die aktuellen Feeds können einfach über Google Takeout exportiert werden. In dem von Takeout erzeugten Archiv sind die Feeds in der Datei subscriptions.xml enthalten, die in Tiny Tiny RSS importiert werden kann. Nach dem Import finden sich alle Feeds inkl. Kategorie im neuen Reader wieder.

Die Installation von Tiny Tiny RSS auf dem eigenen Webspace ist nicht ganz einfach. Wer wie ich seinen Webspace bei Uberspace hat, kann einfach der Anleitung aus dem Uberspace Wiki folgen. Das hat bei mir super geklappt.

Mobil verwende ich die Android App TTRSS-Reader, die mir sehr gut gefällt. Hier werden einfach beim ersten Start die Server-Daten inkl. Benutzer und Passwort eingetragen und schon werden die Feeds auch mit dem Handy synchronisiert. Damit die Synchronisation funktioniert, muss vorher in den Einstellungen von TT-RSS allerdings der Haken bei Externe API aktivieren gesetzt werden.

Nach dem Umstieg kann ich sagen, dass ich den Google Reader nicht vermisse. Hätte ich mich vorher nach einer Alternative umgeschaut, wäre ich vielleicht schon früher gewechselt.

freiesMagazin 01/2012 mit EPUB Version

Heute ist die Ausgabe 01/2012 von freiesMagazin erschienen. Neu ist, dass ab dieser Ausgabe auch eine EPUB-Version zum komfortablen Lesen auf einem E-Reader angeboten wird. Da ich längere Artikel nicht gerne am PC lese, freue ich mich sehr über diesen Schritt. Mal schauen, wie sich die Version auf meinem Kindle macht.

Die Autoren wollen gerne wissen, ob wir eine EPUb-Version mit oder ohne Bildern bevorzugen. Die Abstimmung findet man direkt bei freiesMagazin. Ich bevorzuge eine Version mit Bildern.

Mein Wechsel zu EDEKA mobil

Da ich nach meinem Umzug zu Hause mit o2 so gut wie keinen Empfang mehr habe, musste ich meinen o2 Vertrag leider kündigen. Bisher war ich ein sehr zufriedener o2 Kunde. Als neuen Anbieter habe ich mich für EDEKA mobil entschieden. Vorallem das gut ausgebaute Vodafone Netz sowie der günstige Tarif haben mich davon überzeugt. Für 9,95€ habe ich ein 500MB Datenpaket (Drosselung nach 500MB auf GPRS Geschwindigkeit). Außerdem gibt es für 2,95€ eine Community Flatrate, die ich nutzen werde. Mein Test mit der Karte ergab, dass ich zu Hause sehr guten Empfang mit EDGE habe.

Da ich natürlich meine Nummer behalten möchte, muss ich sie zu EDEKA mobil portieren. Das verläuft bislang leider nicht ganz so einfach.Am 19. November habe ich die Kündigung an o2 gesendet. Beim o2o habe ich eine Kündigungsfrist von einem Monat. Ich bat darum, die Kündigung zum nächstmöglichen Termin auszuführen. Daraufhin passierte erstmal nichts, so dass ich am 28. November um 17:50 Uhr bei o2 angerufen habe, um nach dem Bearbeitungsstatus zu fragen. Dabei habe ich zuerst erfahren, dass die Hotline nun 0,30€ pro Anruf kostet (0179-55222, als ich das letzte Mal dort angerufen habe, war sie kostenlos) und dass die Uhren in München anders laufen als in Hamburg (Sinngemäß: Sie rufen außerhalb unserer Geschäftszeiten an, diese sind wochentags von 8-18 Uhr. Aber nicht so schlimm, ich wurde automatisch zu einer anderen Hotline weitergeleitet und hatte auch sofort jemanden am anderen Ende. Ergebnis: Kündigungsbestätigung kann noch etwas dauern, der Vertrag wird zum 23. Dezember deaktiviert.

Da man laut EDEKA mobil zur Portierung die Kündigungsbestätigung vorliegen haben sollte, habe ich noch etwas gewartet. Als am 15. Dezember immer noch keine Bestätigung bei mir angekommen ist, habe ich das Portierungsformular dennoch ausgefüllt und an EDEKA mobil gefaxt. Sicherheitshalber habe ich am 16. Dezember bei EDEKA mobil noch einmal angerufen und gefragt, ob mein Fax angekommen ist, da ja bereits in einer Woche portiert werden soll. Da ich das noch nie gemacht habe, soll natürlich nichts schiefgehen. Irgendwie war die Dame von der Hotline sehr genervt durch meinen Anruf und meinte nur, sie sehe nichts in der Historie, aber wenn ich den Antrag gefaxt habe, dann wird er auch angekommen sein und rechtzeitig bearbeitet werden. Sehr optimistisch.

Am 18. Dezember habe ich folgende E-Mail von EDEKA mobil erhalten:

Wunschgemäß haben wir eine Portierungsanfrage an Ihren bisherigen Anbieter o2 gestellt. Sobald die Anfrage durch diesen Anbieter bestätigt wird, kann die Rufnummer zum nächstmöglichen Termin portiert werden. Bitte beachten Sie, dass die Produktion der SIM-Karte für Ihre portierte Rufnummer eine Bearbeitungszeit von voraussichtlich 14 Tagen hat. Eine kurzfristigere Portierung ist eventuell möglich, aber der Erhalt der neuen SIM-Karte kann in diesem Fall nicht zum Portierungstermin gewährleistet werden. Für weitere Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

OK, mein Portierungsantrag ist demnach angekommen und wurde bearbeitet. Hoffentlich klappt es noch bis zum 23. Dezember.

Am 19. Dezember kam dann folgende E-Mail bei mir an:

Ihre Rufnummer wurde von Ihrem bisherigen Anbieter freigegeben und wird zum 2011-12-28 00:00:00.0 zu EDEKA mobil übertragen. Wenige Tage vor diesem Portierungstermin erhalten Sie Ihr EDEKA mobil Startpaket mit der Rufnummer 49176XXXXXXXX. Die Rufnummernmitnahme findet in der Regel in den frühen Morgenstunden statt. In Einzelfällen kann es dabei zu Verzögerungen von wenigen Stunden kommen, in denen Sie nicht telefonieren können. Viel Spaß mit EDEKA mobil!

Und ein paar Minuten später noch folgende:

vielen Dank für Ihre Anfrage. Wunschgemäß wird Ihre Rufnummer: 49176XXXXXXXX zum 28.12.2011 zu EDEKA Mobil portiert. Sie erhalten für die portierte Rufnummer schnellstmöglich eine neue Sim-Karte. Für weitere Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Moment mal, wieso steht da jetzt der 28.12. und nicht der 23.? Ein Anruf bei der genervten Dame von der Hotline (war das die gleiche Dame wie am 16.?) brachte nur das Ergebnis: “Wenn da der 28. steht, dann wird auch dann portiert. Ein anderer Termin ist dann nicht möglich.”. Ok, dachte ich mir, dann versuchst du es einfach mal bei o2, ob die etwas machen können. Leider kann/möchte o2 den Vertrag nicht um 5 Tage verlängern und eine Rufumleitung für den Zeitraum kann mir auch keiner einrichten. Schade.

Ich habe nun noch eine Mail an EDEKA mobil gesendet und um frühere Portierung und Einrichtung einer Rufumleitung gebeten, aber auf E-Mails wird scheinbar nur sehr langsam reagiert (das hatte ich auch schonmal beim Telefon-Treff gelesen). Mal sehen, was nun passiert. Über Weihnachten mal nicht mobil erreichbar zu sein, ist sicher auch nicht verkehrt. Ich hoffe nur, dass die Portierung am 28. dann reibungslos funktioniert und ich die neuen Sim-Karten rechtzeitig erhalte.

Update 22.12.2011: Wie zu erwarten war, klappt ein früherer Wechsel nicht. Folgende E-Mails habe ich heute von EDEKA mobil erhalten:

Die Rufnummermitnahme (Portierung) ist ein komplexer technischer Prozess, der zwischen den beteiligten Anbietern und ggf. Netzbetreibern mit einer gewissen Vorlaufzeit koordiniert und zu einem genau vereinbarten Zeitpunkt durchgeführt werden muss. Dies ist unter anderem dazu erforderlich, dass die Erreichbarkeit Ihrer portierten Rufnummer bei Ihrem neuen Anbieter aus den verschiedensten Netzen gewährleistet werden kann. Aus diesem Grund ist der Ihnen genannte Portierungstermin verbindlich.Wir bitten um Ihr Verständnis. Wunschgemäß wird Ihre Rufnummer 49176XXXXXXXX zum 28.12.2011 zu EDEKA Mobil portiert.Eine Rufumleitung ist erst ab diesem Datum möglich.Für weitere Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Update 23.12.2011: Wie erwartet, wurde meine o2 Karte heute deaktiviert. Wenn man dort nun anruft bekommt man die Ansage “Die von Ihnen gewählte Rufnummer ist nicht vergeben.”.

Update 28.12.2011: Die Rufnummernportierung war erfolgreich. Bei einem Test heute morgen ging direkt die Mailbox ran, die Nummer war also wieder aktiv. Jetzt fehlte nur noch die neue SIM-Karte. Als ich von der Arbeit nach Hause kam, war diese glücklicherweise im Briefkasten. Kurz bei der EDEKA mobil Hotline angerufen und meine SIM-Karten Nummer durchgegeben. Daraufhin sollte ich mein Handy ausmachen und eine halbe Stunde warten. Meine temporäre EDEKA mobil Nummer war danach deaktiviert und meine portierte Nummer einsatzbereit. Sogar das Guthaben der alten Karte war schon auf der Neuen gebucht. Das Internetpaket musste ich neu buchen und habe scheinbar erneut den Gratismonat erhalten. Außerdem konnte ich mich noch einmal werben (+5€ Guthaben). Auf der EDEKA mobil Homepage kann man sich übrigens mit der portierten Nummer und dem alten Passwort anmelden. Die Mailbox muss man allerdings neu einrichten.

Trotz der paar Tage ohne meine Nummer bin ich im Endeffekt zufrieden mit dem Ablauf der Portierung und froh nun im Vodafone Netz unterwegs zu sein.

Update 30.12.2011: Für die Portierung der Rufnummer erhält man bei EDEKA mobil 20€ zusätzliches Gesprächsguthaben. Da mir das nicht automatisch aufgebucht wurde, habe ich nochmal per Mail bei der Hotline nachgefragt. Dieses Mal erhielt ich schnell eine Antwort:

Durch einen Systemfehler wurde die Bonusgutschrift für die Rufnummernmitnahme in Höhe von 20,00 Euro nicht automatisch aufgebucht. Dies bitten wir zu entschuldigen.Nach Rücksprache mit unserer Fachabteilung können wir Ihnen nun mitteilen, dass die Gutschrift manuell nachgebucht wurde. Der Betrag über 20,00 Euro wurde mittlerweile auf Ihrem Guthabenkonto gutgeschrieben.Für die Ihnen entstandenen Unannehmlichkeiten bitten wir ausdrücklich um Entschuldigung und danken Ihnen ganz herzlich für Ihr Verständnis.

Das Guthaben ist tatsächlich schon auf meiner Karte. Jetzt bin ich wunschlos glücklich. ;-)

Weihnachtsgewinnspiel bei Linux und Ich

Aktuell veranstaltet Christoph von Linux und Ich ein kleines Weihnachtsgewinnspiel. Als Hauptpreis kann man einen One von Cirrus7 im Wert von 1.117€ gewinnen. Der One läuft natürlich mit dem aktuellen Ubuntu 11.10 und hat in dem kleinen Gehäuse aktuelle Hardware mit einer schnellen SSD verbaut. Die kleine Kiste hat es mir echt angetan und würde sich sehr gut auf meinem Schreibtisch machen.

Daneben gibt es noch weitere Gewinne wie Zeitschriftenabos oder Bücher.

Auch, wenn ich sonst nie Glück bei solchen Gewinnspielen habe, versuche ich es doch gerne immer mal wieder. An dem Gewinnspiel teilnehmen kann man noch bis zum nächsten Sonntag, den 11.12.2011 um 23:59.

Google+ endlich für Apps Nutzer

Wie ich gerade beim Caschy gelesen habe, können nun auch Google Apps Nutzer Google+ verwenden. Hierzu muss einfach in der Domainverwaltung der Service Google+ eingeschaltet werden.

Leider gibt es aktuell noch keine Möglichkeit, seinen Account umzuziehen. Google hat aber bereits angekündigt, ein Tool zur Migration anzubieten. Dies dauert allerdings noch etwas.

For those of you who’ve already started using Google+ with a personal Google Account and would prefer to use your Google Apps account, we’re building a migration tool to help you move over. With this tool, you won’t have to rebuild your circles, and people who’ve already added you to their circles will automatically be connected to your new profile. We expect this migration option to be ready in a few weeks, so if you’d like, you can go ahead and get started with your Apps account today and merge your connections once the tool is available. via Google

Also leider noch etwas gedulden und dann richtig durchstarten.

Lubuntu - Ein erster Test auf dem Netbook

Auf meinem Netbook, das ich hauptsächlich in der Uni benutze, läuft aktuell ein Ubuntu natty mit KDE. Bekannterweise hat KDE nicht die geringsten Anforderungen an die Hardware, um richtig performant zu laufen. Dementsprechend benötigt es auf meinem Netbook, das von einem Intel Atom angetrieben wird, einige Zeit bis es hochgefahren ist und fühlt sich dann auch in der Bedienung nicht ganz "smooth" an.

Mit Ubuntu 11.10, das vor einigen Tagen freigegeben wurde, ist nun auch Lubuntu offiziell dabei. Lubuntu verwendet LXDE als Shell und richtet sich vor allem an PCs mit älterer Hardware und eben auch an Netbooks.

Um Lubuntu auf dem Netbook zu testen, habe ich das CD-Image auf einen USB-Stick gebannt. Das Image lädt man sich am besten per Torrent.

Bereits direkt vom USB-Stick läuft Lubuntu sehr schnell. Kein Vergleich zu vorher mit KDE.

Was gleich noch positiv aufgefallen ist: Direkt beim Start hat sich ein Assistent für die Einrichtung des integrierten UMTS-Modems geöffnet. Schnell PIN eingegeben, Provider ausgewählt und schon klappte die Verbindung. Einfacher geht es nicht. Als Standardbrowser kommt im Übrigen Chromium zum Einsatz, den ich auch sonst verwende.

Ich werde Lubuntu noch ein wenig testen und dann wahrscheinlich fest installieren. Der erste Eindruck ist durchweg positiv.

Hier noch zwei Screenshots (da ich selber noch keine gemacht habe, habe ich mir die Screenshots einfach mal von Gambaru.de geliehen).

Android User - Das Magazin

Android findet immer mehr Verbreitung und die Anzahl der Apps wächst ständig. Damit man nicht den Überblick verliert, gibt es ab Oktober das Magazin Android User. Darin werden Apps getestet und neue Geräte vorgestellt. Ich lese zwar fleißig auf Seiten wie Androidpit oder Mobiflip und erhalte darüber die neuesten Infos über Android. Manchmal ist es aber trotzdem schön, die Informationen gebündelt in einem Magazin in den Händen zu halten.

Ich bin sehr auf das Magazin gespannt. Aktuell gibt es bei Rowi die Möglichkeit zum Start des Magazins ein Abo zu gewinnen Abo zu gewinnen. Dazu reicht es in seinem Beitrag einen kurzen Kommentar zu hinterlassen.